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Besser zielen im Ego-Shooter: Empfindlichkeit, Kopfhöhe, Deckung

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Ob du im Ego-Shooter triffst, entscheidet sich meist schon, bevor du abdrückst. Vier Gewohnheiten bringen Einsteiger am schnellsten weiter: Stell die Mausempfindlichkeit so ein, dass du sie kontrollierst, halte das Fadenkreuz auf Kopfhöhe dort, wo Gegner auftauchen, schieß aus der Deckung heraus statt im offenen Gelände zu stehen, und lade nach, wenn das Gefecht vorbei ist und du sicher stehst. Hier findest du alle vier nacheinander, jeweils mit einer kleinen Übung für die nächste Runde.

Zuerst die Einstellung: Mausempfindlichkeit

Die Empfindlichkeit bestimmt, wie weit sich dein Blick dreht, wenn du die Maus einen Zentimeter bewegst. Ist sie zu hoch, rutscht das Fadenkreuz über das Ziel hinaus. Ist sie zu niedrig, drehst du dich zu langsam um, wenn jemand von hinten kommt. Ein einfacher Richtwert für den Anfang: Eine lockere Armbewegung von einem Ende des Mauspads zum anderen sollte deine Figur etwa um eine halbe Drehung wenden.

Hat das Spiel im Optionsmenü einen Regler für die Empfindlichkeit, nutze ihn; sonst änderst du die Zeigergeschwindigkeit in den Mauseinstellungen deines Rechners. Wenn du einen Wert gewählt hast, lass ihn ein paar Tage in Ruhe. Wer nach jedem Fehlschuss nachjustiert, gewöhnt die Hand an gar nichts. Mit dem Touchpad eines Laptops ist ein Shooter mühsam, steck also nach Möglichkeit eine richtige Maus an.

Das Fadenkreuz auf Kopfhöhe halten

Viele Einsteiger laufen mit dem Blick auf dem Boden herum. Taucht ein Gegner auf, ziehen sie das Fadenkreuz erst nach oben und dann zur Seite, und genau diese zwei Bewegungen kosten die halbe Sekunde, die das Duell entscheidet. Die Lösung: Trag das Fadenkreuz immer auf der Höhe, auf der ein Kopf wäre. Kommt jemand um die Ecke, reicht dann eine kleine Bewegung zur Seite.

Der zweite Schritt: Lass das Fadenkreuz nicht auf einer leeren Wand ruhen, sondern dort, wo ein Gegner erscheinen kann, also an der Türkante, am Ende eines Flurs, neben einer Kiste. Das nennt man Vorzielen. In den engen Minengängen von Battle Area stehen Gegner plötzlich direkt vor dir, deshalb rät das Spiel selbst, auf Brusthöhe zu zielen. Auf kurze Distanz ist die Brust das größere Ziel, das passt. Auf größere Entfernung bringt dir die Kopfhöhe den ersten Treffer.

Bewegung: raus aus der Deckung, rein in die Deckung

Wer im offenen Gelände stehen bleibt und schießt, ist ein leichtes Ziel. Bau dir stattdessen einen Ablauf aus drei Schritten: hinter der Deckung warten, einen Schritt zur Seite treten und schießen, dann zurück hinter die Deckung. Wähle bei jedem Hervortreten einen Winkel, in dem du nur einen Gegner siehst. Gehst du zu weit um die Ecke, stehst du zwei Leuten gleichzeitig gegenüber.

Schießen in der Bewegung verschlechtert in den meisten Shootern die Trefferquote. In Commando triffst du deutlich besser, wenn du erst die Umschalttaste loslässt und dann feuerst, statt im Rennen abzudrücken. In Masked Forces verringert die Hocke mit C die Streuung auf große Distanz. Als Faustregel gilt: Beim Rennen wechselst du die Position, im Stehen schießt du.

Gewöhn dir außerdem an, die Stelle zu wechseln, von der aus du schießt. In Ultimate Strike behalten Gegner nach deinem ersten Schuss genau diesen Punkt im Blick, also gibst du den zweiten von einer anderen Kante ab. Assault Zone warnt, dass der Knall eines Treffers die übrigen Wachen alarmiert: Nach dem ersten Treffer gleich weiter.

Wann solltest du nachladen?

Nachladen heißt ein paar Sekunden wehrlos sein, deshalb zählt der Zeitpunkt genauso wie das Zielen. Die Grundregel: nach dem Gefecht und hinter Deckung nachladen, nie mitten im Schusswechsel. Ist dein Magazin halb leer und vor dir liegt ein neuer Raum, füll es auf, bevor du hineingehst.

In Spielen mit mehreren Waffen gibt es einen schnelleren Weg. In Super Sergeant 2 wechselst du mit dem Mausrad zwischen drei Waffen, und wenn eine leer ist, geht der Wechsel schneller als das Nachladen mit R. In Combat Zombie Warfare sammelst du Munition aus Kisten am Boden; räum die Umgebung frei, bevor du zur Kiste läufst, dann erwischt dich niemand mit leerem Magazin.

Beispiel: zwei Gegner hinter einer Tür

Du stehst am Ende eines Flurs, rechts vorn ist eine Tür und du vermutest zwei Gegner im Raum. Dein Magazin ist halb voll. Lade zuerst nach, noch bevor du die Tür erreichst. Dann gehst du an die linke Wand, legst das Fadenkreuz auf Kopfhöhe an den Türrahmen und schiebst dich langsam nach rechts, sodass du nur einen schmalen Streifen des Raums siehst. Erscheint der erste Gegner, bleib stehen, schieß und tritt zurück. Der zweite kommt meist zur Tür, um dich zu suchen, und weil dein Fadenkreuz schon am Rahmen wartet, genügt eine winzige Korrektur.

Typische Anfängerfehler

Mit welchen Spielen übst du am besten?

Es lohnt sich, die Spiele nach Schwierigkeit zu ordnen und jeweils nur eine neue Technik dazuzunehmen. Die ersten drei laufen auch auf dem Handy: Links läufst du mit dem Joystick, rechts zielst du, indem du über den Bildschirm ziehst. Die übrigen sind für Tastatur und Maus gebaut. Mehr Auswahl findest du im Shooter Spiele Ratgeber und in der Kategorie Schießspiele.

Zum Aufwärmen eignet sich Warfare Area: Laufen, Umsehen und Linksklick, mehr brauchst du nicht. Hier lernst du, Gegner an eine Ecke zu locken und im engen Winkel zu empfangen. Assault Zone lässt dich das Vorzielen in Ruhe üben, denn die Wachen reagieren erst, wenn sie dich sehen. Battle Area trainiert weite Kurven um Ecken in schmalen Gängen.

In der zweiten Stufe kommen Zielen mit Rechtsklick, Hocke und Nachladetaste dazu. Commando führt dich durch 15 Level mit immer mehr Gegnern und prüft so deinen Wechsel zwischen Deckung und Angriff. Super Sergeant 2 übt in fünf Leveln Waffenwechsel und das richtige Timing beim Nachladen.

Die letzte Stufe sind echte Gegner. Masked Forces und Combat Zombie Warfare bieten Einzelmissionen und einen Online-Modus, Ultimate Strike schickt dich direkt auf neun Karten gegen andere Spieler. Menschen handeln viel weniger berechenbar als der Computer, deshalb zeigt sich hier, ob der Positionswechsel schon sitzt. Weitere Spiele mit militärischem Thema findest du unter Kriegsspiele.

Häufige Fragen

Welche Mausempfindlichkeit ist für Ego-Shooter die beste?

Eine Zahl, die für alle passt, gibt es nicht, weil Mäuse und Spiele verschieden skalieren. Ein praktischer Test: Wenn dich eine entspannte Armbewegung etwa eine halbe Drehung weit bringt und du ein kleines Ziel ohne Zittern triffst, liegst du richtig. Behalte den Wert dann ein paar Tage.

Warum das Fadenkreuz auf Kopfhöhe?

Weil du beim Auftauchen eines Gegners nur noch seitlich korrigierst und dir die Bewegung nach oben sparst. In ganz engen Räumen funktioniert auch Brusthöhe. Entscheidend ist, dass das Fadenkreuz schon dort wartet, wo der Gegner erscheint.

Kann ich FPS Spiele auf dem Handy spielen?

Warfare Area, Assault Zone und Battle Area aus dieser Liste laufen auf dem Handy mit einem Joystick auf dem Bildschirm. Die anderen sind auf Tastatur und Maus ausgelegt und spielen sich am Computer deutlich angenehmer.

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